Trekking im Hornstadir-Naturpark (6 Tage / 5 Nächte)

Rundreise
Island | Isafjördur
Trekking im Gebiet von Hornstrandir in den einsamen Nordwestfjorden Islands ist eine ganz erstaunliche Erfahrung und hinterlässt tiefe, lebenslange Eindrücke.
  • Beschreibung
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise

Beschreibung der Reise

EDV-Code: HRNSTRT
Was sehen und erleben Sie
Trekking im Gebiet von Hornstrandir ist eine ganz erstaunliche Erfahrung und hinterlässt tiefe, lebenslange Eindrücke. Sie sind in einer kleinen Gruppe in einem abgelegenen, wunderschönen Naturpark unterwegs.

Termine 2016
01. Juni - 01. August
Montag
Minimum: 4 Teilnehmer
Maimum: 12 Teilnehmer pro Guide

Dauer
6 Tage

Diese Trekking-Tour ist anstrengend. Sie tragen ihr Gepäck selbst.
Die Tour wird mit einem Schwierigkeitsgrad von 4 aus 5 eingestuft.
Beste Kondition und Trittsicherheit werden vorausgesetzt.

Leistungen
- englischsprachige Reiseleitung
- Bootstransfers zwischen Isafjörður und der Halbinsel
- Vollverpflegung für 6 Tage (ausser Frühstück am 1. Tag und Abendessen am 6. Tag)
- Zelte und Kochgeschirr

Nicht inkludiert: Flüge zwischen Reykjavik und Isafjördur.
Wir machen Ihnen gerne ein Angebot.

Nicht inkludiert:
- Schlafsack und Iso-Matte
Dieses Equipment kann beim örtlichen Veranstalter ausgeliehen werden. Bitte geben Sie uns dazu rechtzeitig Bescheid!

b>Unterkunft
Zelt

Wichtige Hinweise
Obwohl nur mit einem Tagesrucksack gewandert wird, verlangt die tägliche Wanderzeit von bis zu 7 Stunden Stunden und der anspruchsvolle Trek einen guten Gesundheitszustand und sehr gute Kondition.

Reiseverlauf

Was sehen und erleben Sie?
Das Naturreservat von Hornstadir ist ein Ort wunderschöner, unberührter Flora und Fauna. Die steilaufragenden Basaltberge scheinen vom Meer bis zum Himmel zu ragen. Sie werden von tiefen Fjorden, abgeschiedenen Nischen und Tälern eingeschnitten. Entlang der Küstenlinien hat die endlose Gewalt des Meeres hochaufragende Kliffs im Wasser geformt, die von großen Vogelpopulationen bewohnt werden. In vielen Felsnischen am Wasser haben unzählige Robben ihre Behausung. Im Landesinnern haben die zum Meer kriechenden Gletscher der letzten Eiszeit alte Bergpässe und Bergseen in die raue Halbinsel eingeschlagen. Der arktische Fuchsbewegt sich dort in einer natürlichen Umgebung. Von der Besiedlung Islands bis in die Mitte der zwanzigsten Jahrhunderts war die Gegend nur von den härtesten Seeleuten und Handwerkern besiedelt. Viele von ihnen verdienten ihren Lebensunterhalt mit ihrer sonst nicht erreichten Fähigkeit im Bau von nordatlantik-tauglichen Schiffen. Hornstrandir hat heute keine Dauerbewohner mehr. Ihre verlassenen Häuser und Werkstätten liegen noch überall verstreut tief innerhalb der Fjorde und Täler.

Reiseverlauf

Tag 1: Ísafjörður-Hornvík (6 Stunden Wandern)
Ein Flug von Reykjavik nach Isafjördur passend zur Abreise ist möglich.
Im Hafen von Ísafjörður nehmen Sie das Linienboot nach Hornvík (Vík bedeutet Nische). Die Bootsfahrt führt ca. 3 Stunden an der einzigartigen Küstenlinie entlang. Die Schönheit von Hornvík ist unvergleichlich. Zwei der größten Vogelkliffs Islands stehen in der Nähe. Hornviík ist wie das ganze Naturrervat von Hornstadir sehr abgelegen und nur zu Fuß oder per Schiff zu erreichen. Die Wanderung führt von Hornvík zu den Kliffs von Hornbjarg, wo Tausende von Vögeln zu sehen sind, und zurück nach Hornvík, wo auch die erste Übernachtung stattfindet.

Tag 2: Hornvík-Kjaransvík (4-5 Stunden Wandern)
Von Hornvík führt ein steiler Pfad um den Berg Kollur herum nach Rekavík. Von dort aus geht zum Bergpass Atlaskarð (327m) und dann weiter auf einem Weg, der von Steinhaufen bis zum Rand des Gebirgzugs Skálakambur markiert wird. Dann führt der Weg den steilen Abhang von Skálakambur herunter nach Hlöðuvík. Am Strand entlang geht es weiter nach Kjaransvík, dem nächsten Platz für die Nacht.

Tag 3: Kjaransvík-Fljótavík (8-10 Stunden Wandern)
In nördlicher Richtung geht es auf den Berg Kjalárnúpur, danach über die zwei Bergpässe Almenningaskarð und Þorleifsskarð, wo wir den großarteigen Blick über Fljótavík geniessen können, zum schönen See Fljótsvatn. Entlang der sumpfigen Wiesen am See führt der Weg zum Bauernhof Atlastaðir in Fljótavík. Übernachtung im sattgrünen Gras an der Mündung des Flusses in den Fljótsvatn.

Tag 4: Fljótavík-Látrar í Aðalvík (6 Stunden Wandern)
Der Tag beginnt bei Niedrigwasser mit der Querung der Flussmündung Atlastaðaós unterhalb des Bauernhofs Atlastaðir. Danach führt ein schlecht auszumachender Weg ins Tal Tungudalur und von dort über einen steilen Anstieg auf die Hochebene Tunguheiði. Das Hochplateau ist mit alten Steingemarkungen gespickt, die die Grenzen der ehemaligen Bauernhöfe anzeigen. Der Weg wurde von den Bauern oft für ihre Reisen zwischen Látrar und Fljótavík genutzt, wenn sie morgens fischten und abends ihren Fang zurückbrachten. Die Plateau-Höhe ist eng, deswegen geht es schnell wieder bergab entlang etlicher Teiche nach Latrar in Aðalvík. Der größte Teich wird Drachensee genannt. Angeblich lebte hier ein wütender Drache auf einer kleinen Insel im See. Beim Abstieg von der Hochebene kann man Rekavík und in weiterer Entfernung die US Militärstation Skorar auf dem Berg Straumnesfjall sehen. Im 2. Weltkrieg hatten die USA einen Radarbeobachtungsposten gebaut, ihn aber nur ein paar Jahre lang genutzt. Heute sind die interessanten Reste der Station zu besichtigen. Wahlweise kann man eine lohnende 5- bis 6-stündige Wanderung zum US-Posten an die Tagestour anhängen, wenn man dazu Lust hat.

Tag 5: Látrar í Aðalvík-Hesteyri (4 Stunden Wandern)
Von Látrar aus führt die Wanderung zum Fluss Stakkadalsá. Nach dem Durchwaten des Flusses geht es die leichten Hänge des Stakkadalur-Tals hoch zum Berg Stakkadalsfjall. In dieser Gegend gibt es viele arktische Füchse. Mit etwas Glück kann man auch einen dieser Füchse in seiner natürlichen Umgebung sehen. Den Markiersteinhaufen entlang führt der Weg zum Bergpass Hesteyrarskarð. Danach ist es ein leichter Gang hinunter nach Hesteyri, wo genügend Zeit für die Erkundung der Umgebung sein sollte. Hesteyri war ein kleines Dorf mit 80 Einwohnern, einer Schuöle. einem Einkaufsladen, Postamt und einer Arztpraxis. Norweger betrieben von 1894 bis 1915 eine Walfangstation im nahen Stekkeyri, bis ein Fangverbot für 10 Jahre 1915 in ganz Island eingeführt wurde.1927 kaufte eine Firma aus Reykjavík die Walfangstation und baute sie in ein Fischmehlfabrik für Heringe um. Nach dem Verschwinden der Heringe wurde die Fabrik 1940 mit verherrenden Konsequenzen für das Dorf geschlossen. Ohne Arbeit verliessen die Einwohner zunehmend ihr Dorf. 1952 beschlossen die letzten 30 Einwohner angesichts der wirdirgen Umstände ihren Wegzug. Heute ist das Haus der Arztes ein kleines Café, in dem Pfannkuchen und Kaffee serviert wird. Nach der langen Wanderung schmeckt das richtig gut.

Tag 6: Hesteyri-Ísafjörður-Reykjavík
Am letzten Tag schlafen Sie aus und entspannen sich bis zur Ankunft des Boots um 10:30 Uhr. Nach der Fahrt von Hesteyri nach Ísafjörður ist es noch Zeit zum Entspannen und Essen oder für einen Bummel durch die Stadt. Ein Rückflug nach Reykjavik ist abends möglich.

Ausrüstungsliste

Gut eingegangene, wasserabweisende Wanderschuhe
Leichte Schuhe zum Furten (Sandalen, Surfschuhe…)
Guter Schlafsack
Transtex-Unterbekleidung (keine Baumwolle!)
Fleece-Pulli
Wanderhose (keine Jeans)
Wandersocken
Goretex-Jacke; Goretex-Hose
Handschuhe, Haube
Handtücher
Wanderrucksack für das Tagesgepäck
Teleskopstöcke (zur Schonung der Knie und als Sicherung beim Furten)
Taschenlampe
Feldflasche
Sonnenschutz
Taschentücher
Taschenmesser
Blasenpflaster (Compeed)
Trainingsanzug (für abends in der Hütte)
Sandalen (für die Hütte)
Badeanzug
Medikamente und Toilettartikel für den eigenen Bedarf

Termine & Preise

Alle Preise pro Person und in EURO.

01. Juni - 01. August
Montag
 
Hornstrandir Trekking Zeltübernachtung 1.560.-
 
Wir sind gerne für Sie da!
Persönliche Beratung: Mo-Fr 8-20 Uhr und Sa 10-16 Uhr sowie nach Vereinbarung
Telefon +49 - (0) 45 03-89 89 98 oder E-Mail »
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