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Island: Zahlen , Fakten , Kosten
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Zahlen und Fakten Landesfläche: 103.000 km² (zum Vergleich Portugal: 92.000 km²)
Einwohner: ca. 318.000
Hauptstadt: Reykjavik (ca. 117.000 Einwohner) Groß-Reykjavik: ca. 194.000)
Eisbedeckte Fläche: 11% des Landes
Höchster Berg: 2.119 m (Hvannadalshnjúkur)
Island-Karte zum Download
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Sprache: Isländisch (seit mehr als 700 Jahren fast unveränderte nordgermanische Sprache), Englisch ist sehr verbreitet, Deutsch wird oft gesprochen
Währung: Isländische Krone (ISK)
Staatsform: Parlamentarische Republik seit 1944, davor dänische Kolonie und dänisches Unions-Königreich
Mitgliedschaften: NATO, EFTA, EWR, Schengen; der Aufnahmeantrag für die EU wurde 2009 gestellt.
Religion: Christen 97% (überwiegend Lutheraner)
Bevölkerung: Isländer 96%, Dänen 1% u.a.
Hauptexportzweige: Fischereiprodukte (41%), Aluminiumproduktion (13%), Tourismus(13%), Bio-Technologie, EDV/Kommunikation u.a. Dienstleistungen (24%), andere Güter (9%)
Tourismus: zweitwichtigster Wirtschaftszweig, ca 8.200 Beschäftigte (2006), ca. 490.000 Touristen (2008)
Brutto-Inlandsprodukt: 63.830 USD/Kopf (USA:46.860 USD, BRD:44.60)
Kommunikation: welthöchste PC/Handy-Nutzungsrate pro Kopf; Roaming mit GSM in den Städten und in vielen Gegenden der Küste und des Hochlands
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Kostenniveau für Touristen Die lange gültige Einschätzung, Island sei ein teures Reiseland, ist durch die Entwicklungen aufgrund der weltweiten Finanzkrise im Herbst 2008 in vielen Aspekten zu revidieren. Die isländische Währung hat gegenüber den Hauptwährungen der Welt in kürzester Zeit mehr als 50% ihres Wertes verloren.
Viele Produkte des täglichen Lebens - für Touristen die Reisenebenkosten - bewegen sich seit Ende 2008 auf einem Niveau, das dem Deutschlands, Österreichs und der Schweiz ähnelt oder es unterschreitet. Auch wenn die im Zuge der Finanzkrise stark angestiegene Inflation auf mittlere Frist ein gutes Stück der währungsbedingten Einkaufsvorteile wieder auffrisst, bleibt Island bei den Nebenkosten ein für Touristen attraktives Reiseland. Das gilt im Besonderen für die früher so prohibitiv teuren alkoholischen Getränke und die Übernachtungspreise der Hotels der Hauptstadt Reykjavik.
Relativ unbeeindruckt von der Finanz- und Wirtschaftskrise zeigen sich dagegen die Preise der meisten Unterkünfte auf dem Land, bei denen seit 2008 nur eine moderate Preissenkungen erfolgt sind. Grund ist, dass die meisten Unternehmen für ihre Renovierungs- und Expansionsinvestitionen seinerzeit günstigere Kredite in Euros aufgenommen hatten. Der Währungseffekt ist hierbei verpufft. Ähnliches gilt bei Mietwagen, bei denen sogar eine deutliche Preissteigerung gegenüber 2008 festzustellen ist. Alle Mietwagen werden aus Hartwährungsländern importiert und in harter Währung finanziert; der Währungseffekt bleibt deswegen in doppelter Hinsicht aus. Zudem ist der bisher florierende Handel mit gebrauchten Mietwagen fast völlig zum Erliegen gekommen, was sich ebenfalls negativ auf die Mietpreise auswirkt.
Die Flugpreise unterliegen vor allem den Entwicklungen des Ölpreises, der in US-Dollar berechnet wird. Von dieser Seite sind seit 2008 nur dann preisdämpfende Wirkung auf die Reisekosten zu erwarten, wenn eine nachhaltige, weltweite Rezession zu einer starken Senkung der Nachfrage nach Öl führt. Allerdings führt eine wachsende Anbeiterkonkurrenz zu letztlich leicht sinkenden bis stabilen Flugpreisen.
Insgesamt werden die Kosten einer Islandreise 2009 durchschnittlich ca. 5-7% unter den Vorjahreskosten liegen.
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Transport Das Straßennetz mit asphaltierten Straßen konzentriert sich auf Küstenregionen. Gut befahrbare Schotterstraßen ergänzen das Netz an Straßen, die mit allen Arten von Fahrzeugen ganzjährig problemlos befahrbar sind. Auf dem Lande sollte man immer mit Schafen auf den Straßen oder am Straßenrand rechnen. Die mit "F" gekennzeichneten Hochlandpisten sind mit ganz wenigen Ausnahmen nur in Sommermonaten (in der Regel ab Juni bis Ende September) und nur von allradgetriebenen Fahrzeugen befahrbar. Auf den Hochlandpisten sind häufig Wasserdurchfahrten zu meistern. Hierbei sollte man sehr vorsichtig sein. Straßenzustandsberichte sind unter www.vegagerdin.is ersichtlich.
Air Iceland ist die grösste Inlandsfluggesellschaft mit den ganzjährigen Hauptverbindungen von Reykjavík nach Akureyri und Egilsstadir. Im Sommer werden zusätzliche touristische Destinationen u.a. auch in Grönland bedient.
Icelandair und IcelandExpress verbinden Island mit Europa und USA. Während der Sommermonate von Mai bis September bedienen viele Ferienflieger Island. Aus Deutschland sind dies Airberlin, Gemanwings und Lufthansa.
Mietwagen gibt es in allen größeren Städten. Die Benzinpreise liegen unter dem deutschem Niveau, Dieselpreis etwa auf deutschem Niveau. An vielen Tankstellen kann man die Fahrzeuge kostenlos selbst waschen.
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Sport Der isländische Spitzensport ist stolz auf sehr gute Fußball- und Handballnationalmannschaften.
Im Breitensport sind neben Fußball u.a. Reiten, Schwimmen und Offroad-Fahren populär. Seit einigen Jahren giltm dies auch für den Golfsport. Viele Golfplätze sind über das ganze Land verteilt entstanden.
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Musik Die Isländer sind ein hochmusikalisches Volk. Es wird fast überall zu Hause gesungen und musiziert.
In Reykjavik und auf dem Land gibt es viele ausgezeichnete Konzerte mit moderner und klassischer Musik.
Die Sängerin Björk ist die weltweit wohl bekannteste Vertreterin der isländischen Pop-Musik.
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Elfenglaube Rund ein Drittel der Isländer bekennt sich zum Elfenglauben.
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