Färöer Informationen

Eisberge in Färöer

über die FÄRÖER

Die von Touristen noch selten besuchten Färöer zeigen dem Besucher eine Vielfalt an Naturschauspielen wie dramatische Landschaften, die auf den wilden Nordatlantik treffen, oder auch die inspirierenden Farben der Berge.

Freuen Sie sich darauf, diese einmalige Inselgruppe auf einer unserer Färöer-Reisen kennenzulernen.

Hier finden Sie wichtige Informationen über die Färöer.
Alle Informationen

Impressionen


Eine kleine virtuelle Reise:
  • Faeroeer Heinanova Wasserfall
  • Faeroeer Torshavn am Abend
  • Faeroeer Gasadalur Wiesen und Bach
  • Faeroeer Funnigur Kalsoy
  • Faeroer Stremoy Gebirge
  • Faeroeer Stremoy Saksun
Färöer touristisch

Einreise

Bürger der Schengen-Staaten werden bei der Einreise auf die Färöer nicht persönlich kontrolliert, wenn sie aus einem der Schengen-Staaten einreisen. Gleiches gilt für Bürger der Nordischen Pass-Union, wenn sie aus Dänemark, Finnland, Island und Schweden auf die Färöer einreisen.
Das Mitführen eines Reisepasses oder Personalausweises ist trotzdem erforderlich.

Das Schengener Abkommen gilt nicht für Gepäck, das weiterhin kontrolliert werden kann.

Bürger anderer Staaten bzw. alle Reisenden, die von Staaten ausserhalb des Schengener Abkommens einreisen, benötigen einen gültigen Reisepass bzw. Personalausweis und gegebenenfalls ein Visum. Auskunft zu Visumspflichten erteilt jedes dänische Konsulat.

Geldwechsel

Zahlungsmittel auf den Färöern ist die Färingische Krone, die im Verhältnis 1:1 zur Dänischen Krone steht. Die Dänische Krone wird deshalb ohne Einschränkungen als Zahlungsmittel statt der Färingischen Krone akzeptiert. Umgekhert wird die Färingische Krone aber ausserhalb der Färöer nicht als Zahlungsmittel akzeptiert. Für Geldwechsel und Bargeldabhebung gibt es keine Besonderheiten. Dies gilt analog für die Zahlung mit Kreditkarten. Allerdings sollte die PIN nicht nur für die Maestro Karte sondern auch für die Kreditkarten bekannt sein.

Bevölkerung und Sprache

Die Einwohnerzahl beträgt knapp unter 50.000. Davon wohnen etwa 40% im Gebiet der Hauptstadt (Tórshavn, Hoyvík, Argir, Kaldbak und Kollafjörður) und etwa 10% im zweitgrößten Ort Klaksvík.

Über 80% der Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen Volkskirche an, etwa 10% den täuferischen Freien Brüderversammlungen.

Färöisch oder Färingisch, das vom Altnorwegischen stammt, ist die Landessprache. Die meisten Färinger verstehen die anderen nordischen Sprachen gut. Auf Englisch kann man sich insbesondere mit Leuten der mittleren und jüngeren Generation in der Regel gut verständigen. Hier sind auch erstaunlich oft zumindest passive Deutschkenntnisse vorhanden.

Das Besondere an den Färöern

Noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war das Leben auf den Färöern von der furchterregenden Natur bestimmt. Die Infrastruktur definierte sich über Fußsteige und ein individuelles Netzwerk von im offenen Ruderboot zurückgelegten Strecken.

Heute ist das Land durch Strassen, Tunnels und Fähren so gut erschlossen, dass man in Tagesetappen das Land von einem festen Standort erkunden kann.

Trotzdem ist es immer noch dieselbe ursprüngliche, raue Natur mit ihren steil aufragenden Bergen, Hochheiden, Millionen von kleinen und grossen Wasserfällen sowie den unzähligen Meeresbuchten, die den Reisenden mit wechselnden Beleuchtungen und Stille in seinen Bann nimmt. Die Färinger behaupten, dass die Natur auf den Färöern nicht in Größen und Entfernungen, sondern ganz allein in Zuständen fassbar wird.

Klima und Wetter

Die Färöer liegen nordwestlich von Schottland etwa auf halbem Weg zwischen Norwegen und Island auf 62  N inmitten des Golfstroms. Die Inselgruppe besteht aus 18 Inseln mit zusammen 1399 km² und erstreckt sich in Gestalt eines kopfstehenden Dreiecks 113 km in nordsüdlicher und 75 km in ostwestlicher Richtung. Die Küstenlänge beträgt 1100 km. Kein Punkt ist mehr als 5 km vom Meer entfernt. Die höchste Erhebung ist 882 m ü.d.M., die Durchschnittshöhe des Landes liegt bei 300 m.

Das durch den Golfstrom bestimmte mild-kühle Seeklima produziert ein sehr wechselhaftes Wetter. Sonnenschein, Nebelbänke und Regenschauer wechseln einander häufig ab - oft innerhalb kürzester Zeit.

Selbst im Winter sind die Temperaturen ziemlich hoch. Gelegentlich fallender Schnee hält sich meist nicht lange.
Das Meer gefriert nie.

Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 3 C im Winter und 11 C im Sommer.
Färöer politisch & wirtschaftlich

Staatsform und Regierung

Die Färöer haben als Staatsform eine parlamentarische Monarchie mit Selbstverwaltung. Das Staatsoberhaupt ist die Dänische Königin. Seit 2005 bilden die Färinger eine „gleichberechtigte Nation“ innerhalb des Königreichs Dänemark. Bereits seit 1948 sind die Inseln weitgehend autonom.

Die Regierungsform ist eine parlamentarische Demokratie. Das färingische Parlament gilt als eines der ältesten Parlamente der Welt. Es entsendet zwei Abgeordnete ins dänische Parlament und zwei Delegierte in den Nordischen Rat.

Die Färöer haben eigene Botschaften (teilweise als Abteilungen dänischer Botschaften) bei der EU, in Großbritannien, in Island und Irland eröffnet.

Die Verträge der EU mit Dänemark finden keine Anwendung auf den Färöern, die stattdessen mit Island eine Wirtschaftsunion gegründet haben. Dies hat vor allem zollwirtschaftliche Auswirkungen.

EU-Bürger genießen auf den Färöern trotzdem weitgehend dieselben Rechte wie in anderen Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR).

Wirtschaft

Die wichtigsten Erwerbszweige sind heute die Fischerei und die ihr vor- und nachgelagerten Unternehmen. Die Schafswirtschaft ist trotz der Beliebtheit von Schafsprodukten (Fleisch, Wolle) wirtschaftlich unbedeutend. Der Tourismus spielt leider noch nicht die ihm zugedachte Rolle - ganz anders als in Island. Die Hoffnungen, durch Erdöl- oder Erdgasfunde ähnlichen Aufschwung zu nehmen wie der entfernte Nachbar Norwegen, haben sich trotz vieler Probebohrungen seit 1990 bisher nicht erfüllt.
Wir sind gerne für Sie da!
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